Empfängnisverhütung

Einleitung


Empfängnisverhütung ist ein wichtiges Thema für jede Frau nach der ersten Regelblutung – Menarche genannt – bis zur letzten Regelblutung.
 
Während in den Jahren zwischen der ersten Regelblutung und dem 20. Lebensjahr – der
frühen Fortpflanzungsphase – im Regelfall eine ungewollte Schwangerschaft eine Katastrophe ist, gehören Kinder zwischen dem 25. und 35. Lebensjahr oft zur Lebensplanung, wenngleich nicht immer der Zeitpunkt der richtige ist. Schwangerschaften ab dem 40. Lebensjahr sind zwar selten, die Komplikationsrate für Mutter und Kind ist allerdings erheblich höher.
 
In der
frühen Fortpflanzungsphase sind sichere und jederzeit rückgängig zu machende Verhütungsmethoden angebracht, wie beispielsweise eine Verhütung mit Hormonen und Kondome – im Sinne von "safer sex" – im Zeitalter von AIDS und anderen durch Geschlechtsverkehr zu übertragenden Erkrankungen – z. B. Chlamydien und HPV.
 
Im
mittleren Fortpflanzungsalter kann neben der Verhütung mit Hormonen, die Verwendung von Intrauterinpessaren – auch Spirale genannt – oder eine Empfängnisverhütung mit Hilfe von Basaltemperaturmessung erfolgen.
 
Ab dem 40. Lebensjahr steht im Regelfall eine sichere Empfängnisverhütung im Mittelpunkt der Wünsche.
 
Bei der Auswahl der richtigen Methode spielen viele Faktoren eine Rolle
 
  • Beschwerden bei oder vor der Blutung, Störungen der Blutungsregelmäßigkeit etc.
  • Fettstoffwechselstörungen, Lebererkrankungen, Bluthochdruck etc.
  • Gesundheitsrisiken wegen erhöhtem Thromboserisiko, Rauchen etc.
  • Zustand nach Entbindung und Stillphase
  • Dauermedikation – z. B. Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten: Antibiotika, Antiepileptika usw.
  • Störungen der männlichen Hormone – Seborrhö, Akne

Ich berate Sie bei der Auswahl der richtigen empfängnisverhütenden
Methode.